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von Kaltenleutgeben auf den Höllenstein

Am 20. März begann in diesem Jahr nicht nur kalendarisch der Frühling, sondern auch das Wetter zeigte sich bereits von seiner freundlichen, frühlingshaften Seite. Glücklicherweise fand an diesem sonnigen Tag unsere geplante Wanderung von Kaltenleutgeben auf den Höllenstein statt.  Ausgangspunkt unserer Tour war das Gemeindeamt.

Um einen unmittelbar zu Beginn steilen Anstieg in die Föhrenberge zu vermeiden, entschieden wir uns für eine alternative Route. Zunächst folgten wir dem nördlichen Ortsrand und passierten dabei die Helenenquelle. Von dort aus wanderten wir in Richtung Ramaseck bis zu dem als „Sieben Eichen“ bekannten Rastplatz an einer weitläufigen Wegkreuzung. Dieser lud zu einer ersten kurzen Pause ein.

Anschließend führte uns der Weg über den Hinteren Gernberg weiter bis zur Sulzer Höhe. Unterwegs überquerten wir die Kaltenleutgebener Straße und betraten dort, kurz vor der Ortschaft Sulz, den Naturpark Föhrenberge. Auf der Sulzer Höhe legten wir eine längere Rast ein, bevor wir unseren Weg fortsetzten und stetig bergauf zur Norwegerwiese gelangten.

Bei der Schöffelhütte machten wir erneut Halt, genossen die wärmenden Sonnenstrahlen und die eindrucksvolle Aussicht. Leider blieben der Schneeberg und die Voralpen an diesem Tag größtenteils hinter einer Wolkendecke verborgen. Von dort aus war es schließlich nur noch ein kurzer Anstieg bis zum Höllenstein.

Da unsere 13-köpfige Gruppe ein recht zügiges Tempo angeschlagen hatte, erreichten wir das Höllensteinhaus etwas früher als geplant. Dort wurden wir mit köstlichen und sehr ansprechend angerichteten Speisen bewirtet. Aufgrund der angenehmen Temperaturen konnten wir auf der aussichtsreichen Terrasse Platz nehmen, was die ohnehin gute Stimmung zusätzlich steigerte.

Im Anschluss traten wir den Rückweg an. Zunächst gingen wir ein Stück in Richtung Kreuzsattel zurück und folgten dann dem „06er“ bis zur Unterstandshütte Huberram. Von dort aus wanderten wir ein Stück entlang des Sissi-Wanderwegs, bevor wir unsere Route Richtung Westen änderten, um beim Abstieg nach Kaltenleutgeben direkt den Gasthof Kaiserziegel zu erreichen. Dabei gerieten wir leider auf eine unzureichend gekennzeichnete Privatstraße. Nach einer kurzen Diskussion wurde uns freundlicherweise dennoch die Durchquerung gestattet.

Zum Abschluss kehrten wir im traditionsreichen Gasthof Kaiserziegel ein, der auf eine rund 300-jährige Geschichte zurückblickt und diese bis heute eindrucksvoll pflegt. Besonders die Inneneinrichtung ist bemerkenswert. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir schließlich unsere Wanderung in angenehmer Atmosphäre ausklingen.

Die Strecke hatte insgesamt 14,2 Kilometer bei 452 Höhenmetern, unsere reine Gehzeit betrug 3 Stunden und 50 Minuten.

 

SK

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