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Traismauer

Am 24. April 2026 unternahmen wir eine rundum gelungene Wanderung, die uns durch die idyllische Weinlandschaft bei Traismauer führte. Die Wetterbedingungen waren optimal, der Himmel war strahlend blau und es hatte angenehme 20°C. Mit einer Gruppengröße von 25 Personen war unsere maximale Teilnehmerzahl erreicht. Start und Ziel unserer Tour war der Bahnhof der kleinen Stadt, die an der Donau bei der Mündung der Traisen liegt.

Traismauer kann auf eine lange Siedlungsgeschichte zurückblicken. Bereits in der Römerzeit befand sich hier ein großes Reiterlager. Heute prägt besonders der Weinbau das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt. Entsprechend führte uns unsere Genusstour durch sanfte, verträumt wirkende Weinberge. Ein besonderes Merkmal dieser Region sind die tief eingeschnittenen Hohlwege, die zu den eindrucksvollsten Höhepunkten unserer Wanderung zählten. Immer wieder passierten wir malerische Weinstöckl und verfallene alte Presshäuser, die das traditionelle Landschaftsbild prägen. Die Reben begannen geradezu sprießen und die Obstbäume in den Weingärten standen in voller Blüte, ein Anblick der die lebendige, frühlingshafte Atmosphäre noch verstärkt hat.

Unsere Mittagspause hielten wir auf einem schön gelegenen Rastplatz bei der Hubertuskapelle, die bereits auf dem Ortsgebiet von Ahrenberg liegt. Das Gebiet bei Ahrenberg ist ein besonders reizvoller Abschnitt des Weinberges. Hier befinden sich auch zwei größere Kellergassen und die Aussichtswarte „der Korkenzieher“, zu der wir als nächstes gelangten. Die Spitze des Turms hat die Form eines Korkenziehers, was in einer Weinbauregion wohl kein Zufall ist. Von dort oben bot sich uns ein beeindruckender Ausblick über die terrassierten Weinhänge und die sich schlängelnde Donau. In der Ferne konnten wir die Voralpen und den Schneeberg erkennen.

Gegen 14 Uhr erreichten wir dann die idyllische Eichberger Kellergasse, in der wir bei einem gemütlichen Heurigen eingekehrt sind. Dank des herrlichen Wetters konnten wir im Freien sitzen und dabei die deftigen Spezialitäten und den Wein genießen.

Der Rückweg führte uns wieder auf das Plateau des Weinberges auf dem auch ein gesunder Mischwald wächst. Der Waldboden war stellenweise mit blühendem Bärlauch überdeckt.

Während der gesamten Wanderung legten wir immer wieder Pausen ein um die Umgebung bewusst zu genießen und Fotos zu machen, besonders viele von den eindrucksvollen Hohlwegen. Die Stimmung in der Gruppe war ausgesprochen gut und alle waren sich einig, dass diese liebliche Gegend einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Insgesamt hatte die Strecke 14,5 km bei 353 Höhenmetern, unsere reine Gehzeit betrug 3:50 min.

 

SK

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