Bei herrlichem Wetter, strahlend blauem Himmel und frühsommerlichen Temperaturen starteten 24 NaturfreundInnen am Bahnhof Rekawinkel mit der Wanderung auf den Troppberg.
Die Tour führte uns über den Großen und Kleinen Stiefelberg, den Hinteren Steinberg, das GH Mirli (heute nur mehr Hochzeitslocation) und den Heinratsberg auf unser Ziel, die Troppbergwarte.
Der Troppberg ist ein 542 m hoher Berg im nördlichen Wienerwald. Er befindet sich in den niederösterreichischen Marktgemeinden Gablitz und Tullnerbach.
Bekannt ist der Berg vor allem durch seine Aussichtstürme.. Bereits 1870 wurde vom „Verschönerungsverein Purkersdorf“ die noch heute vorhandene 11 m hohe steinerne Troppbergwarte am höchsten Punkt des Berges errichtet,[1] von der die Aussicht jedoch wegen hoch gewachsener Bäume zunehmend eingeschränkt war. 1962 wurde neben der alten Warte eine höhere Betonsäule als neue Troppbergwarte errichtet, die eine Aussichtsplattform in 20 m Höhe besaß. Sie musste aber nach weniger als 30 Jahren 1991 wieder abgerissen werden. Im gleichen Jahr wurde der gut 50 m hohe Funkturm Troppberg mit einer Aussichtsplattform in 24 m Höhe errichtet. Diese bietet ein weites Panorama.
Eine etwas längere Mittagsrast machten wir bei der gemütlichen Jausenstation Hoffmann. Es dauerte etwas lange, bis jeder sein bestelltes Essen, durchwegs vom eigenen Bauernhof, bekam, aber die gemütliche Atmosphäre ließ das „Dilemma“ vergessen.
1950 erwarb August Hoffmann den ursprünglich kleinen Bauernhof an der Riedanleiten. 1961 übernahm sein Sohn Günter Hoffmann den Landwirtschaftlichen Betrieb. Schrittweise vergrößerte er den Bauernhof, der heute 1200 Hühner, 85 Rinder und 80 Schweine beherbergt.
Der Bauernhof Hoffmann ist ein genehmigter Schlachthof und seit 45 Jahren wird auch Direktvermarktung betrieben. 1999 übergab Günter Hoffmann den Bauernhof weiter an seinen ältesten Sohn Ernst Hoffmann.
Als Milch-und Zuchtbetrieb wird alles selbst erzeugt, verarbeitet und vermarktet. Ernst Hoffmann, seine Gattin Gianina und seine Töchter Karina, Selina, Nina und Erni Bewirtschaften den Hof in idyllischer Lage.
Der Rückweg führte durch das Irenental zum Bahnhof Tullnerbach-Pressbaum.
Gesamtlänge 17 km, 5,5 Stunden
ESZ