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Mannersdorfer Wüste

Nach einigen Jahren wieder wanderten wir am 18.4.2026 bei strahlendem Frühlingswetter mit 27 NaturfreundInnen in der Mannersdorfer Wüste, am Fuße des Leithagebirges. Das 1986 eröffnete Areal erstreckt sich über 115 Hektar und ist von einer 4,5 Kilometer langen, herzförmigen Mauer umgeben. Die Mischung aus abwechslungsreicher Landschaft und historischen Bauwerken macht den Naturpark zu einem besonderen Erlebnis.

 

Der Name „Wüste“ geht auf eine ungenaue Übersetzung des griechischen Wortes „eremos“ (Einsiedelei) zurück. Im 17. Jahrhundert wurde hier das Karmeliterkloster „St. Anna in der Wüste“ gegründet, das heute als Veranstaltungsort dient. Sehenswert sind zudem die „Alte Pforte“, die Leopoldskapelle und die mystische Burgruine Scharfeneck.

 

Wir wollten den "großen Rundwanderweg" begehen. Leider hat nicht alles mangels deutlicher Beschriftung so funktioniert.Trotzdem haben alle die Tour genossen.

 

Einkehr gab's unterwegs keine, dafür einen schönen Rastplatz bei der Kaiser-Franz-Josef Warte, von der aus man einen Blick auf den Neusiedler See hat. Leider nur durch - eine nicht saubere Fensterscheibe

 

Nach 6 Stunden (davon ca. 5 Stunden Gehzeit und ca. 17 km) erreichten wir das GH Arbachmühle zur verspäteten Mittagspause. Danach war noch Zeit für ein Eis am Stand auf dem Parkplatz des Naturparks, bevor es mit Bus und Bahn wieder retour nach Wien ging.

 

ESZ

 

 

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