Wanderung durch die Steppe im Marchfeld

Weites Land – flaches Land

Treffpunkt war der Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf, wo sich um 8 Uhr morgens (Gruß an das Sandmännchen) 10 motivierte Wanderer einfanden. Entgegen der Wettervorhersage war der Himmel noch bedeckt – und gemäß der Landkarte war die Gegend flach, sehr flach. Angesagt waren 25 km, die wir in ca. 6 Stunden zu bewältigen hatten.

 

Wir schlenderten über Wacholderheide, und Federgraslandschaft. Unter bewachsenen Sanddünen sollte man sich keine Erhebungen wie in der Wüste Gobi vorstellen.  Die geplanten drei (!) Höhenmeter hatten sich nicht als unüberwindliches Hindernis dargestellt. Wir haben diese in einem Zug erklommen, um unsere wohlverdiente Mittagsrast mit Nickerchen im weichen Gras auf einem kleinen Hügel zu halten. Und wie auf Bestellung strahlte uns auch die Sonne entgegen.

 

Danach gings weiter – flach, was sonst – zum Zug, der uns um ca. 16 Uhr zurück nach Wien brachte. Alles in allem konnten wir ausgiebig interessante Themen diskutieren (manche sagen „tratschen“ dazu) und die ersten Frühlingsblumen, Käfer und Schafe begutachten.  Übrigens: Bei den Blumen am Waldrand, die wir nicht erkannt haben, könnte es sich um Herbstzeitlosen handeln.  (GRI, 05/2010)

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